Ein anderer Blickwinkel: Physische Penetrationstests

Physische Sicherheitsmaßnahmen bilden die Grundlage für den Schutz von Mitarbeitenden, sensiblen Informationen und kritischer Infrastruktur. Zutrittskontrollen, Sicherheitsrichtlinien und Awareness-Schulungen sollen verhindern, dass unbefugte Personen Zugang zu sensiblen Bereichen erhalten. In der Praxis zeigen reale Vorfälle jedoch immer wieder, dass physische Angriffsvektoren dennoch häufig unterschätzt werden – und damit ein attraktives Ziel für Angreifer darstellen.

Fabrik in der Nacht

Viele Organisationen investieren erheblich in technische IT-Sicherheitsmaßnahmen, während physische Schutzmechanismen seltener systematisch überprüft werden. Angreifer nutzen genau diese Lücke aus: Menschliche Faktoren, unklare Prozesse oder unzureichend umgesetzte Zutrittskontrollen lassen sich oft einfacher umgehen als rein technische Schutzmaßnahmen. Gleichzeitig können physische Sicherheitslücken als Einfallstor für weiterführende IT-Angriffe dienen und erhebliche Auswirkungen auf Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit von Unternehmenswerten haben.

Um dieses Risiko realistisch bewerten zu können, empfehlen wir, physische Sicherheitsmaßnahmen regelmäßig im Rahmen strukturierter Penetrationstests überprüfen zu lassen. In einem solchen Test überprüft die NSIDE, wie widerstandsfähig eine Organisation gegenüber realistischen physischen Angriffsszenarien ist. Dabei simulieren wir gezielt das Vorgehen eines Angreifers, der versucht, unbefugt in Gebäude, Sicherheitszonen oder geschützte Bereiche einzudringen. Gelingt dies, eröffnet sich häufig ein direkter Zugang zu internen Netzwerken, vertraulichen Informationen oder kritischen Systemen.

Physische Pentests mit der NSIDE beinhalten üblicherweise:

  • Umgehung von Zugangsbeschränkungen durch organisatorische oder technische Schwächen
  • Social-Engineering-Szenarien vor Ort (z.B. Tailgating oder Vorwände, u.a. Fälschen von Mitarbeiterausweisen, etc.)
  • Überprüfung von Zutrittskontrollen, z.B.:
    • Umgehung von Kartenlesern über RFID-Cloning
    • Lock-Picking von Schlössern
    • Öffnen von Türen mit Under-the-Door-Tools
    • Umgehen von Vereinzelungsanlagen
  • Überprüfung der Sicherheit von Arbeitsplätzen (z.B. ungesperrte Systeme, vertrauliche Unterlagen)
  • Zugriff auf sensible Bereiche wie Serverräume, Forschungs- und Produktionsanlagen oder Büros
  • Bewertung der Sicherheitsprozesse und der Reaktion von Mitarbeitenden
  • Identifikation von Risiken durch fehlende oder unzureichende Awareness-Maßnahmen

Wir setzen bei physischen Penetrationstests auf eine Kombination aus sorgfältiger Planung, realistischen Angriffssimulationen und detaillierter Nachbereitung. Die Tests werden individuell auf Ihre Anforderungen abgestimmt und in enger Abstimmung mit Ihnen durchgeführt. Dabei berücksichtigen wir den laufenden Betrieb und gehen mit der nötigen Sorgfalt vor, um Störungen oder Beeinträchtigungen zu vermeiden. Je nach Zielsetzung führen wir offene oder verdeckte Tests durch und definieren gemeinsam den Umfang sowie die erlaubten Methoden.

Als Ergebnis unserer physischen Penetrationstests erhalten Sie einen umfassenden Bericht, der die identifizierten Schwachstellen strukturiert darstellt und konkrete, priorisierte Handlungsempfehlungen zur Verbesserung Ihrer Sicherheitsmaßnahmen enthält. Ergänzt wird dieser durch eine Dokumentation der Testaktivitäten sowie eine kompakte Management-Zusammenfassung.

Wir empfehlen, physische Sicherheitsmaßnahmen regelmäßig oder anlassbezogen (z.B. nach Standortwechseln, Umbauten oder organisatorischen Veränderungen) überprüfen zu lassen, um Risiken systematisch zu reduzieren und die Gesamtsicherheit Ihres Unternehmens nachhaltig zu stärken.

Wir beraten Sie zu Umfang, Vorgehen und Zielsetzung eines physischen Penetrationstests und entwickeln gemeinsam mit Ihnen ein passendes Testkonzept. Kontaktieren Sie uns gerne für ein unverbindliches Erstgespräch.

OFFENSIVE CYBER SECURITY

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