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Über Jonas Lieb

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33 Sekunden – so lange dauert es, bis ein neuer Webserver angegriffen wird

Stellen Sie sich vor, Sie eröffnen ein Geschäft – und bevor das Türschild richtig hängt, stehen schon die ersten Einbrecher davor und prüfen, ob das Schloss hält.

Wer schon einmal einen Webserver betreut hat, kennt dieses Phänomen: Sie sind ständig Anfragen von automatisierten Crawlern und Bots ausgesetzt – und das oft schon in den ersten Sekunden nach der initialen Inbetriebnahme.

In diesem Blog-Post wollen wir untersuchen, woher diese Bots kommen und wonach sie suchen. Außerdem zeigen wir einige Möglichkeiten, wie Bots neue Webdienste überhaupt finden und wie Sie Ihren Webserver am effektivsten gegen automatisierte Angriffe schützen.

[…]

Von |2026-05-21T10:00:51+02:006. Mai 2026|

Mehrere Schwachstellen in UC eBanking Prime

NSIDE hat mehrere, zum Teil kritische Schwachstellen in UC eBanking Prime (Versionen 6.1.0 und 6.2.0) gefunden. Die Schwachstellen ermöglichen Angreifern unter bestimmten Umständen unautorisierten Zugriff zur UC eBanking-Prime-Webanwendung und damit zu sensiblen Daten wie Kontoständen und der Transaktionshistorie. Diese Schwachstellen werden nun im Rahmen eines Responsible-Disclosure-Prozesses offengelegt. Mit diesem Blogartikel möchten wir die zeitgleich veröffentlichten Advisorys NSIDE-SA-2025-001 und NSIDE-SA-2025-002 mit weiteren technischen Details ergänzen.

Einleitung

UC eBanking Prime ist eine On-Premise-Electronic-Banking-Lösung für Geschäftskunden der Hypovereinsbank (HVB)/UniCredit. Die Lösung besteht aus einer Webanwendung, die im Intranet des Kunden installiert wird, sowie einer Desktopanwendung namens OTC Client, die für die Anmeldung an der Webanwendung benötigt wird.

Im regulären Betrieb meldet sich der Benutzer zunächst mit einer sogenannten „Keybag“-Datei und dem dazugehörigen Passwort an der Desktopanwendung OTC Client an:

Von |2025-12-15T14:03:15+01:0015. Dezember 2025|

Case-Study: Wie ein Wartungsupdate kritische Schwachstellen behebt (ActiveMQ)

In einem kürzlich durchgeführten Kundenprojekt stießen wir auf eine Apache ActiveMQ-Instanz, die für die Schwachstelle CVE-2023-46604 verwundbar war. Diese erlaubt es Angreifern mit Netzwerkzugriff auf die OpenWire-Schnittstelle (üblicherweise TCP-Port 61616), beliebige Befehle auf Betriebssystemebene auszuführen, ohne dabei ein Passwort oder einen Schlüssel angeben zu müssen.

Eine solche sogenannte “Remote-Code-Execution”-Schwachstelle, kurz “RCE”, stellt häufig ein hohes Risiko dar, da Angreifer mit einem solchen Zugriff oft in der Anwendung selbst implementierte Zugangsbeschränkungen umgehen können sowie potenziell Angriffe gegen andere Systeme durchführen können. Auch die Schwachstelle CVE-2023-46604 wurde mit einem maximalen CVSS-Risiko-Score von 10.0 bewertet. Schwachstellendetails sowie Proof-of-Concept-Exploits waren zum Testzeitpunkt bereits publik, mittlerweile hat das BSI sogar eine Warnung herausgegeben, da die Schwachstelle im Internet aktiv ausgenutzt wird.

Nachdem wir die Verwundbarkeit im vorliegenden Fall manuell verifiziert […]

Von |2024-03-26T17:36:00+01:0024. Januar 2024|
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