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Über Marius Schwarz

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Einmal Kernel-Zugriff bitte – BYOVD und verwundbare Treiber

Einleitung

BYOVD-Angriffe (Bring Your Own Vulnerable Driver) haben sich in den letzten Jahren zu einer ernstzunehmenden Bedrohung entwickelt. Angreifer nutzen dabei legitime, aber verwundbare Kernel-Treiber, um privilegierte Operationen auf Zielsystemen auszuführen. Hierbei spielt es keine Rolle, welche Treiber auf dem System regulär verwendet werden, sondern lediglich, welche Treiber unterstützt werden, also welche Treiber Angreifer im Nachhinein noch installieren können. Ein aktueller Blog-Artikel von Check Point Research zeigt, dass verschiedene Versionen des Truesight-Treibers aktiv in freier Wildbahn für solche Angriffe eingesetzt werden.

Dieser Artikel zeigt die technischen Hintergründe von BYOVD-Angriffen: Warum Legacy-Treiber ein strukturelles Sicherheitsproblem darstellen, wie Microsofts Schutzmaßnahmen umgangen werden können und wie simpel die praktische Ausnutzung am Beispiel des Truesight-Treibers tatsächlich ist.

Warum alte Treiber so problematisch sind

Legacy vs. moderne Signaturen

Microsoft hat die Anforderungen […]

Von |2026-03-23T16:51:35+01:002. Februar 2026|

Vorteile eines eigenen C2-Frameworks für Red-Teaming-Assessments

Was sind C2 Frameworks und wofür werden sie eingesetzt?

Zuerst einmal: Was bedeutet eigentlich „C2“? „C2“ steht für „Command and Control“ und beschreibt eine Software, die Angreifer nutzen können, um einen infizierten Rechner über das Internet fernzusteuern. Hierüber können weitere Angriffe geplant und durchgeführt werden. Fast in jedem größeren Cyber-Angriff kommt daher eine Schadsoftware mit C2-Funktion zum Einsatz. Da während eines Red-Teaming-Projekts realistische Angreifer simuliert werden sollen, nutzen dementsprechend auch professionelle Red-Teams solche C2-Frameworks.

Kommerziell oder Open Source?

Während Cobalt Strike lange der Platzhirsch unter den kommerziellen „Adversary Simulation“ Programmen war, kamen in den letzten Jahren einige kommerzielle Frameworks (Nighthawk, Brute Ratel C4), sowie einige OpenSource Frameworks (Mythic Agents, Sliver, Havoc, …) hinzu. Doch das Problem von öffentlich bekannten und quelloffenen Schadsoftware-Frameworks […]

Von |2026-01-12T12:25:31+01:003. Juli 2024|

Umgehen von Userland Hooks in Malware

Sogenannte EDRs (Endpoint Detection and Response Software) und AV (Anti-Virus) Software verwenden unterschiedliche Techniken zur Detektion von potenziell schädlichem Code.

Unter vielen anderen Techniken, existieren drei einfache Möglichkeiten, um schädliches Verhalten zu erkennen:

  1. Userland API Hooks: Hooks werden für bestimmte API Funktionen gesetzt (wie z.B. `CreateRemoteThread`) um die Parameter der aufgerufenen Funktionen zur Laufzeit zu inspezieren
  2. Call Stacks: Über Call Stacks kann der Kontext, aus welcher eine Funktion ausgeführt wird, nachvollzogen werden. Aufgrund dieser Informationen lässt sich beurteilen ob es sich dabei um einen legitimen Funktionsaufruf handelt.
  3. Unbacked Memory: Generell ist Code, welcher aus ‚unbacked memory‘ (also Arbeitsspeicher, der nicht einem Programm auf der Festplatte entspricht) ausgeführt wird, nicht üblich.

In diesem Blogpost soll es darum gehen, mit welchen Techniken Angreifer […]

Von |2024-01-25T09:26:22+01:0028. November 2023|
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